Abkürzungen von A bis Z

Kunststoff Glossar

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)

Die ABS Harze stellen eine der wertvollsten Mischungen von Harz und Elastomer dar. Der außerordentliche Erfolg ist den hervorragenden Eigenschaften zu verdanken, die aus eben dieser Verbindung hervorgehen. Die Bezeichnung ABS setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Grundmonomer zusammen, aus denen diese chemische Zusammensetzung dann vorbereitet wird: Acrylonitril, Butadien und Styrol. Die ersten ABS Harze wurden in den fünfziger Jahren hergestellt. Ihre grundsätzlichen Eigenschaften sind Festigkeit, Schlagfestigkeit und Oberflächenhärte. Deshalb werden sie insbesondere bei der Herstellung von Möbeln, Einzelteilen in der Automobilindustrie, Fernsehergehäuse, Radio, Schalttafeln und ähnlichem eingesetzt.

Acrifix (PMMA-Klebstoff)

Acrylglas (PMMA)

Acrylglas (PMMA) bekannter unter der Handelsbezeichnung Plexiglas ©, ist in einer Vielzahl transparenten, deckenden und fluoreszierenden Farben erhältlich, wird jedoch in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. PMMA zählt zu den ältesten Thermoplasten. Acrylglas ist stabil, zäh und UV-beständig, was sowohl für die gegossene wie auch für die extrudierte Ausführung gilt. Die Unterschiede zwischen gegossenem und extrudiertem Material basieren auf unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Gegossenes Material ist nahezu spannungsfrei und besitzt ausgezeichnete optische Eigenschaften; extrudierte Halbfabrikate sind im Vergleich etwas weniger rein und weniger spannungsarm, was aber im normalen Gebrauch kaum zu Problemen führt.

Alkorphan (Weich PVC-Folien)

Astraglas (Weich PVC)

Astralon A (Schichtmaterial zum Gravieren)

Astralon A ist ein erhöht schlagzäher, thermoplastischer Kunststoff auf Basis von modifiziertem, weichmacherfreiem PVC. Als Schichttafel in vielen Farbkombinationen wird es zur Herstellung gravierter Schilder für den industriellen, öffentlichen und privaten Bereich eiingesetzt.

Kennzeichnende Eigenschaften:

  • nach Entzug der Flamme selbstverlöschend
  • elektrisch nicht leitend
  • gute chemische Widerstandsfähigkeit
  • gute Spanbarkeit

Achtung: Astralon wird nicht mehr hergestellt, daher ist der Zwischenverkauf unserer Lagerbestände vorbehalten

Astralon N (Thermoplast auf PVC-Basis)

Astralon N ist die vielseitig einsetzbare Normaltype, die in glasklar-farblos sowie in vielen transparenten und gedeckten Einfärbungen hergestellt wurde.

Anwendungsbeispiele:

  • Skalen
  • Zifferblätter
  • Maßstäbe
  • Zeichengeräte
  • Rechenschieber
  • Displays
  • Preisschilder
  • Schutzblenden

Kennzeichnende Eigenschaften

  • verzerrungsfreie Durchsicht bei transparenten Tafeln
  • hohe Planizität
  • brilliante Farben
  • elektrisch nicht leitend
  • problemlose Verarbeitung
  • nach Entzug der Flamme selbstverlöschend

Achtung: Astralon wird nicht mehr hergestellt, daher ist der Zwischenverkauf unserer Lagerbestände vorbehalten.

Azetalharze (POM)

Die ersten kommerziellen Azetalharze sind im Jahre 1959 auf dem Markt erschienen. Sie gehören zu den widerstandsfähigsten und härtesten Thermoplasten, die bisher bekannt sind. Sie verfügen über hervorragende Eigenschaften, wie große Elastizität, hohe Beständigkeit und optimale Verschleißfestigkeit. Sie verfügen ähnlich wie Nylon äber eine weiße, durchscheinende Farbe. Sie werden hauptsächlich bei der Fertigung von technischen Einzelteilen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten eingesetzt: von Videokassetten über Vergaser für Autos bis zu Reißverschlüssen.

Celluloid

Mit Hilfe von Zellulosenitrat und Kampfer erfand J. W. Hyatt den ersten Kunststoff: das Zelluloid. Dank seiner einfachen Verarbeitung, seine Färbung, seiner großen Widerstandskraft und Kerbschlagzähigkeit kann das Zelluloid in unendlich vielen Gebieten verwendet werden. Alle Gegenstände aus Zelluloid werden aus Halbfertigprodukten wie Platten, Blätter, Stöcke, Rohre, Bänder und Filmen hergestellt. Das Zelluloid kann gesägt, gehobelt, geschnitten, gewalzt, gebogen, gebohrt, gezogen, gedreht, genäht, genagelt und geklammert werden. Es kann durch einfache Erwärmung mit warmer Luft oder warmem Wasser auch modelliert werden. Seine Oberfläche kann geklebt oder dekoriert werden. Dagegen kann es aber nicht formgepresst werden oder im Spritzgussverfahren oder mit der Strangpresse verarbeitet werden, da es sich bei den für diese Technologien erforderlichen Temperaturen zersetzt.

Celluloseacetat (CA)

Dieses Material gehört zu den Zellstoffharzen. Man erhält es wie auch das Zelluloid durch eine chemische Veränderung eines natürlichen Polymers: der Zellulose. Sie gehört zu den organischen Substanzen, die in der Natur am meisten verbreitet sind. Das Zelluloseazetat ist der erste Kunststoff, der im Spritzgussverfahren verarbeitet wird. Es sieht aus wie weißes Pulver und eben wegen seinem ansprechenden Aussehen wird es hauptsächlich zur Fertigung von transparenter, durchscheinender und matter Manufakturware verwendet wie z.B. Tasten von Schreib - oder Rechenmaschinen, Druckknöpfen, Lenkradverkleidungen von Autos, Messergriffe, Absätze von Schuhen, Lampenschirme, Uhrgläser, Teile von Schutzmasken, Federhalter, Regenschirmgriffe, Spielzeug usw.

Dibond (Aluminium-Verbundplatten)

Eigenschaften:

  • schnelle Folienapplikation und gute Folienhaftung
  • witterungsbeständig und UV-Stabil
  • temperaturbeständig von -50°-+80° C
  • warm formbar

Anwendungen:

  • Messebau
  • Außenwerbung
  • Bauschilder
  • Display

Verarbeitung:

  • biegen, fräsen, bohren
  • schneiden, stanzen
  • bedrucken, lackieren

Duroplast (Thermoplast)

Die Kunststoffe werden in zwei grundsätzliche Klassen aufgeteilt: nichthärtende und härtbare Kunstharze. Der Unterschied basiert auf der molekularen Struktur der Verbundwerkstoffe und auf ihr Verhalten bei Erhitzung in der Verarbeitungsphase. Wenn ein Thermoplast formgepresst wird erfolgt keinerlei chemische Reaktion und die Formung ist umkehrbar, da Thermoplaste wieder in einen plastischen Zustand zurückversetzt werden können und dann erneut gehärtet werden können, ohne dass sich ihre Charakteristiken spürbar vermindern würden. Die härtbaren Harze werden dagegen durch die Polykondensation erhalten. Das Polykondensat ist ein nichthärtender Stoff, der bei Erhitzung und bei Druck eine chemische Reaktion erfährt, die eine nicht umkehrbare Umstrukturierung des Moleküls hervorruft: wenn ein Duroplast einmal geformt worden ist, kann er nicht mehr verändert werden. Zu den Duroplasten gehören z.B. die Phenolharze, die Melaminharze, die Harnstoffharze und die Polyesterharze.

Europlex (PC-Folien)

FOREX ® - Classic (PVC-Hartschaum-Platten)

beidseitig matte, geschlossene Oberfläche.

Eigenschaften:

  • geringes Gewicht
  • keine Wasseraufnahme
  • UV-beständig
  • warm formbar

Anwendungen:

  • Bandenwerbung
  • Bühnendekoration
  • Bauschilder
  • Display
  • Gebäudeschilder
  • Innen-/Außen-Schilder
  • Ladenbau und Innenarchitektur
  • Messe- und Ausstellungsbau

Verarbeitung:

  • schneiden, sägen, stanzen
  • bohren, fräsen, biegen
  • bedrucken, lackieren
  • kleben

Formalon (PVC-Gravierplatten)

Hart-PVC Gravierplatten mit weißem,schwarzem oder farbigem Kern, oder durchgehend farbig. Formalon ist weitestgehend lösemittel- und chemikalienbeständig, enwandfrei fräsfähig, beidseitig gravierbar und hat ein gutes Stanzverhalten.

Formapal (Melamin Gravierplatten)

Melamin-Gravierplatten in weiß und schwarz, oder mit weißem, schwarzem oder farbigem Kern. Formapal hat eine glänzende, harte Oberfläche, ist beidseitig gravierbar und weitestgehend Lösungsmittel- und Chemikalienbeständig. Zudem ist es schwer entflammbar und hat eine gute Lichtechtheit mit brilliante Farben.

Gravierplatten

Hart-PVC-Folien

Hart PVC Folien lösen ein breites Spektrum von Aufgaben, das mit Papier nicht mehr zu bewältigen ist. Typische Anwendungen sind z.B. Etiketten, Organisationsmittel, Bedienungsanleitungen, Schilder etc. Besondes gut geeignet auch für die Siebdrucktechnik und Werbung

Hart-PVC lässt sich gut verarbeiten und kleben, ist UV-stabil und witterungsbeständig, sowie wasser- und chemikalienfest.

Hartgewebe (HGW)

Hartgewebe (HGW) wird hergestellt aus Baumwollgewebebahnen und Phenolharz und ist für mechanisch hochbelastbare Konstruktionsteile verwendbar. Gute elektroisolierende Eigenschaften sowie Beständigkeit gegen Lösungsmittel, Treibstoffe, Öle und schwache Laugen zeichnen dieses Material besonders aus. Hartpapier (HP) wird hergestellt aus hochwertigen Natron- oder Baumwollzellulosepapierbahnen. Die Verbindung mit verschiedenen Harzsystemen machen diesen Werkstoff universell einsetzbar.

Hartpapier (HP)

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

Hesaglas (PMMA)

Acrylglas (PMMA) bekannter unter der Handelsbezeichnung Plexiglas ©, ist in einer Vielzahl transparenten, deckenden und fluoreszierenden Farben erhältlich, wird jedoch in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. PMMA zählt zu den ältesten Thermoplasten. Acrylglas ist stabil, zäh und UV-beständig, was sowohl für die gegossene wie auch für die extrudierte Ausführung gilt. Die Unterschiede zwischen gegossenem und extrudiertem Material basieren auf unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Gegossenes Material ist nahezu spannungsfrei und besitzt ausgezeichnete optische Eigenschaften; extrudierte Halbfabrikate sind im Vergleich etwas weniger rein und weniger spannungsarm, was aber im normalen Gebrauch kaum zu Problemen führt.

Lexan (PC)

Polycarbonat (PC) bekannter unter der Handelsbezeichnung Makrolon und Lexan, ist ein transparenter, äußerst schlagzäher Thermoplast, und wird als Halbzeug in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. Bemerkenswert ist - nebst den guten dielektrischen Eigenschaften - seine Verwendbarkeit bei tiefen und hohen Temperaturen (-90 bis +135°C). PC wird klartransparent hergestellt und bietet dabei das Höchstmass an Schlagzähigkeit aller transparenten Thermoplaste. PC kommt für Gleitfunktionen nicht in Frage.

Macrolon (PC)

Polycarbonat (PC) bekannter unter der Handelsbezeichnung Makrolon und Lexan, ist ein transparenter, äußerst schlagzäher Thermoplast, und wird als Halbzeug in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. Bemerkenswert ist - nebst den guten dielektrischen Eigenschaften - seine Verwendbarkeit bei tiefen und hohen Temperaturen (-90 bis +135°C). PC wird klartransparent hergestellt und bietet dabei das Höchstmass an Schlagzähigkeit aller transparenten Thermoplaste. PC kommt für Gleitfunktionen nicht in Frage.

Makrofol (PC-Folien)

PA (Polyamid)

Polyamide sind eine Gruppe von Werkstoffen, deren Eigenschaften vom harten und zähen PA6.6 bis zum weichen flexiblen. PA12 variabel sind. In der Hydraulik werden die harten und zähen Typen, je nach Beanspruchung, z.B. mit Glasfaser gefüllt. Aus der Bezeichnung ist in der Regel die Härte, die Art der Füllung und die Farbe ersichtlich. Beständig gegenüber allen in der Hydraulik eingesetzten mineralölhaltigen Schmierstoffen und allen Druckflüssigkeiten, wässrigen (verdünnten) Laugen, Alkoholen.

PE (Polyethylen)

Das Polyethylen wurde schon vor fünfzig Jahren in England industriell entwickelt. Es ist einer der bekanntesten und weitverbreittesten Kunststoffe. Zur Erzeugung von Polyethylen gibt es unterschiedliche Prozesse, die sich durch den angewendeten Druck voneinander unterscheiden. Die verschiedenen Polyäthylene, die man erzeugen kann haben unterschiedliche Charakteristiken: Mittel - , Nieder - und Hochdruck - Polyäthylen. Vor kurzem ist ein neues Polyäthylen entwickelt worden, das so genannte lineare Hochdruck - Polyäthylen, das über noch bessere Eigenschaften verfügt als das traditionelle Hochdruck - Polyäthylen. Die Eigenschaften des Polyäthylen können trotzdem wie folgt zusammengefasst werden: kostengünstig, einfach in der Bearbeitung, Festigkeit, Flexibilität auch bei niedrigen Temperaturen, geruchs - und giftfrei, transparent. Das Polyäthylen ist außerdem ein hervorragender elektrischer Isolierstoff. Es kann auf völlig unterschiedlichen Gebieten angewendet werden: von Haushaltsgeräten bis zu Spielzeug, Kabelverkleidungen, Flaschen, Verpackungsfolien, Gewächshäuser und Rohrleitungen.

PEEK (Polyetheretherketon)

Besondere Merkmale: zäh, hohe Wärme- und Chemikalienbeständigkeit

Pertinax (HP)

PET

Anwendungen: PET eignet sich hervorragend für Werbetafeln und Schilder, Artikel für Lebensmittel, Verkaufs- und Spielautomaten, sowie Displays und Reklamematerial

Eigenschaften: PET ist hochlichtdurchlässig und hervorragend brilliant. Chemischen Produkten gegenüber ist PET hoch widerstandsfähig und für Lebensmittelanwendungen bestens geeignet. Es zeichnet sich aus durch sehr hohe Schlag- und Bruchfestigkeit, Wärmeformbar- und Recyclierfähigkeit. PET ist schwer entflammbar und besutzt eine lärmdämmende Wirkung.

Verarbeitung: PET lässt sich schneiden, polieren, bohren, kleben, thermoformen, und biegen. Wegen der hohen Lösungsmittelbeständigkeit kann es vorkommen, dass bestimmte Druckfarben nur schwer auf dem Material haften.

PETg

Anwendungen: PETg findet Verwendung bei Displays, Schaukästen, Verkaufs- und Speilautomaten, Beschilderungen, Schutzschildern, Sicherheitsverglasungen und Firmenschildern

Eigenschaften: PETg ist hervorragend lichtdurchlässig und hat eine glänzende Oberfläche. Es ist hoch schlagzäh, dadurch vandalismussicher, leicht wärmeverformbar, strilisierbar, chemisch beständig und schwer entflammbar

Verarbeitung: PETg lässt sich kaltbiegen uns ist mit Schlagscheren schneidbar. Es ist leicht zu sägen, bohren, verschweißen (auch mit PVC) und zu verkleben. PETg ist laserschneidbar

PLEXIGLAS® (PMMA)

Acrylglas (PMMA) bekannter unter der Handelsbezeichnung Plexiglas©, ist in einer Vielzahl transparenten, deckenden und fluoreszierenden Farben erhältlich, wird jedoch in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. PMMA zählt zu den ältesten Thermoplasten. Acrylglas ist stabil, zäh und UV-beständig, was sowohl für die gegossene wie auch für die extrudierte Ausführung gilt. Die Unterschiede zwischen gegossenem und extrudiertem Material basieren auf unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Gegossenes Material ist nahezu spannungsfrei und besitzt ausgezeichnete optische Eigenschaften; extrudierte Halbfabrikate sind im Vergleich etwas weniger rein und weniger spannungsarm, was aber im normalen Gebrauch kaum zu Problemen führt.

Bearbeitung: bohren, fräsen, sägen, drehen, umformen, bedrucken, gravieren, lackieren, kleben, kaschieren, lasern

PMMA (Polymethylmethacrylat)

Acrylglas (PMMA) bekannter unter der Handelsbezeichnung PLEXIGLAS® , ist in einer Vielzahl transparenten, deckenden und fluoreszierenden Farben erhältlich, wird jedoch in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. PMMA zählt zu den ältesten Thermoplasten. Acrylglas ist stabil, zäh und UV-beständig, was sowohl für die gegossene wie auch für die extrudierte Ausführung gilt. Die Unterschiede zwischen gegossenem und extrudiertem Material basieren auf unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Gegossenes Material ist nahezu spannungsfrei und besitzt ausgezeichnete optische Eigenschaften; extrudierte Halbfabrikate sind im Vergleich etwas weniger rein und weniger spannungsarm, was aber im normalen Gebrauch kaum zu Problemen führt.

Pokalon (PC-Folien)

Polyamid (PA)

Polyamide sind eine Gruppe von Werkstoffen, deren Eigenschaften vom harten und zähen PA6.6 bis zum weichen flexiblen. PA12 variabel sind. In der Hydraulik werden die harten und zähen Typen, je nach Beanspruchung, z.B. mit Glasfaser gefüllt. Aus der Bezeichnung ist in der Regel die Härte, die Art der Füllung und die Farbe ersichtlich. Beständig gegenüber allen in der Hydraulik eingesetzten mineralölhaltigen Schmierstoffen und allen Druckflüssigkeiten, wässrigen (verdünnten) Laugen, Alkoholen.

Polycarbonat (PC)

Polycarbonat (PC) bekannter unter der Handelsbezeichnung Makrolon und Lexan, ist ein transparenter, äußerst schlagzäher Thermoplast, und wird als Halbzeug in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. Bemerkenswert ist - nebst den guten dielektrischen Eigenschaften - seine Verwendbarkeit bei tiefen und hohen Temperaturen (-90 bis +135°C). PC wird klartransparent hergestellt und bietet dabei das Höchstmass an Schlagzähigkeit aller transparenten Thermoplaste. PC kommt für Gleitfunktionen nicht in Frage.

Polyester

Die Polyesterharze sind eine sehr differenzierte und komplexe Familie unter den synthetischen Harzen, die aus sehr vielen verschiedenen Rohstoffen erzeugt werden. Die ungesättigten Polyesterharze sind flüssig, mehr oder weniger viskös, von strohgelber Farbe und unter Zusatz von Katalysatoren verhärten sie sich. Ihre Solidität, Flexibilität und Härte können durch Zusatz von Verstärkungen, die im allgemeinen Glasfasern oder Kohlenstoffasern sind verändert werden. Sie werden im Bauwesen für Leitungen, Schotten, Türen und Fenster, Schalungen, Glaswände und Wandverkleidungen verwendet. In der Nautik werden mehr als neunzig Prozent der Vergnügungsboote aus verstärkten Poliesterharzen hergestellt und heute werden auch Kriegseinheiten wie Minenräumboote und Küstenwachboote aus diesem Material produziert. In der Transportindustrie werden aus verstärkten Poliesterharzen Einzelteile für Autobusse, Lastwagen, Landwirtschaftsmaschinen, Wohnwagen und Eisenbahnwaggons gefertigt. Dieses Material wird noch in vielen anderen Bereichen eingesetzt, die von der Fertigung von Knöpfen über Schlitten bis zu elektrischen Isolierungen reichen. Auch die Artisten benutzen häufig Polyesterharze

Polyethylen (PE)

Das Polyethylen wurde schon vor fünfzig Jahren in England industriell entwickelt. Es ist einer der bekanntesten und weitverbreittesten Kunststoffe. Zur Erzeugung von Polyethylen gibt es unterschiedliche Prozesse, die sich durch den angewendeten Druck voneinander unterscheiden. Die verschiedenen Polyäthylene, die man erzeugen kann haben unterschiedliche Charakteristiken: Mittel - , Nieder - und Hochdruck - Polyäthylen. Vor kurzem ist ein neues Polyäthylen entwickelt worden, das so genannte lineare Hochdruck - Polyäthylen, das über noch bessere Eigenschaften verfügt als das traditionelle Hochdruck - Polyäthylen. Die Eigenschaften des Polyäthylen können trotzdem wie folgt zusammengefasst werden: kostengünstig, einfach in der Bearbeitung, Festigkeit, Flexibilität auch bei niedrigen Temperaturen, geruchs - und giftfrei, transparent. Das Polyäthylen ist außerdem ein hervorragender elektrischer Isolierstoff. Es kann auf völlig unterschiedlichen Gebieten angewendet werden: von Haushaltsgeräten bis zu Spielzeug, Kabelverkleidungen, Flaschen, Verpackungsfolien, Gewächshäuser und Rohrleitungen.

Polypropylen (PP)

PP ist ein dem Hart-PE eng verwandter thermoplastischer Kunststoff, der u. a. zur Herstellung von Spritzgußteilen, Fasern, Thermoformteilen und Halbzeugen verwendet wird. Im Gegensatz zu Hart-PE zeichnet PP sich durch eine höhere Härte und Steifigkeit aus. PP zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Chemikalien aus. PP sollte nicht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eingesetzt werden, da der Werkstoff versprödet.

Polystyrol (PS)

Standard Polystyrol ist ein harter und formstabiler, aber spröder Thermoplast, gehört zu den preisgünstigsten Kunststoffen und wird auf Grund dessen für spritzgegossene Massenartikel für den täglichen Bedarf sowie als Wegwerfteil angewendet. Für die technische Verwendung kommt PS auf Grund seiner guten dielektrischen Werte vorwiegend in der Elektrotechnik zum Einsatz. PS lässt sich problemlos kleben, bohren, schneiden, bedrucken, warm formen, kaschieren, spanen, schweißen und stanzen. Polystyrolspiegel können auf Wunsch mit selbstklebender Rückseite ausgestattet werden.

POM

Besondere Merkmale: hohe Festigkeit, gute Bearbeitungsmöglichkeit

Priplak (PP)

PTFE (Polytetrafluorethylen)

PVC (Polyvinilchlorid)

PVC gehört zu den mengenmäßig am meisten verwendeten technischen Kunststoffen.

Besondere Merkmale:
Auf Grund seiner guten mechanischen Festigkeitswerte, seiner recht interessanten chemischen Beständigkeit, seiner guten dielektrischen Eigenschaften und seines günstigen Preises sind vielfältige Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Das eher ungünstige Gleitreibungs-Verhalten lässt jedoch keine Gleitfunktionen zu.
Hart-PVC: lässt sich gut verarbeiten und kleben, ist UV-stabil und witterungsbeständig
PVC-U: ohne Weichmacher, gute mechanische Festigkeit, beständig gegen Säuren und Laugen
PVC-HI: schlagzäh, kältebeständig, PVC-P: abriebfest, weich

PVDF (Polyvinylidenfluorid)

Halbkristallines, fast undurchsichtiges, weißes Technik-Thermoplast, das in der Schmelze verarbeitet wird und teuer ist. Es zeichnet sich durch gute Warmfestigkeit und allgemeine Beständigkeit gegenüber chemischen Substanzen aus, obwohl es in beiden Hinsichten nicht so gut wie Polytetrafluorethylen ist. Darüber hinaus verfügt es über gute Schleif- und Strahlungsbeständigkeit. Es ist etwas starrer und belastbarer als die meisten (in der Schmelze bearbeitbaren) Fluorpolymere, es kommt jedoch zu hohen dielektrischen Verlusten.

Resopal (Gravierplatten)

Rohacell (Hartschaumstoff)

Signicolor

Simolux (PETg)

Anwendungen: PETg findet Verwendung bei Displays, Schaukästen, Verkaufs- und Speilautomaten, Beschilderungen, Schutzschildern, Sicherheitsverglasungen und Firmenschildern

Eigenschaften: PETg ist hervorragend lichtdurchlässig und hat eine glänzende Oberfläche. Es ist hoch schlagzäh, dadurch vandalismussicher, leicht wärmeverformbar, strilisierbar, chemisch beständig und schwer entflammbar

Verarbeitung: PETg lässt sich kaltbiegen uns ist mit Schlagscheren schneidbar. Es ist leicht zu sägen, bohren, verschweißen (auch mit PVC) und zu verkleben. PETg ist laserschneidbar

SIMOPOR (PVC-Hartschaum-Platten)

extrudiert, freigeschäumt, beidseitig matt, weiß

Eigenschaften:
* B1 nach DIN 4102 schwer entflammbar
* geringes Gewicht
* keine Wasseraufnahme

Anwendungen:
* Bauschilder
* Bühnendekoration
* Display
* Innen-/Außen-Schilder
* Ladenbau
* Messe- und Ausstellungsbau
* Werbeschilder

Verarbeitung:
* sägen, schneiden, stanzen
* nieten, bohren, fräsen
* biegen, kleben
* bedrucken, bekleben

Teflon (PTFE)

Trovicel (PVC-Hartschaumplatten)

Trovidur (PVC)

Ultraphan (Celluloseacetat)

Vivak (PETg)

Polyethylenterephthalat (PETP) ist ein sehr zäher, hochabriebfester Kunststoff mit sehr guten Gleiteigenschaften. Auch unter extremen Bedingungen, wie hoher Belastung und Geschwindigkeit, bedenkenlos einsetzbar. In Bezug auf mechanische Bearbeitung sowie Toleranzen ist dieses Material mit Non-Ferro Metallen vergleichbar. Infolge seiner hohen chemischen Beständigkeit soll vom Kleben abgesehen werden.

Weich-PVC (für Pendeltüren)

Zelluloid

Mit Hilfe von Zellulosenitrat und Kampfer erfand J. W. Hyatt den ersten Kunststoff: das Zelluloid. Dank seiner einfachen Verarbeitung, seine Färbung, seiner großen Widerstandskraft und Kerbschlagzähigkeit kann das Zelluloid in unendlich vielen Gebieten verwendet werden. Alle Gegenstände aus Zelluloid werden aus Halbfertigprodukten wie Platten, Blätter, Stöcke, Rohre, Bänder und Filmen hergestellt. Das Zelluloid kann gesägt, gehobelt, geschnitten, gewalzt, gebogen, gebohrt, gezogen, gedreht, genäht, genagelt und geklammert werden. Es kann durch einfache Erwärmung mit warmer Luft oder warmem Wasser auch modelliert werden. Seine Oberfläche kann geklebt oder dekoriert werden. Dagegen kann es aber nicht formgepresst werden oder im Spritzgussverfahren oder mit der Strangpresse verarbeitet werden, da es sich bei den für diese Technologien erforderlichen Temperaturen zersetzt.

Zelluloseacetat

Dieses Material gehört zu den Zellstoffharzen. Man erhält es wie auch das Zelluloid durch eine chemische Veränderung eines natürlichen Polymers: der Zellulose. Sie gehört zu den organischen Substanzen, die in der Natur am meisten verbreitet sind. Das Zelluloseazetat ist der erste Kunststoff, der im Spritzgussverfahren verarbeitet wird. Es sieht aus wie weißes Pulver und eben wegen seinem ansprechenden Aussehen wird es hauptsächlich zur Fertigung von transparenter, durchscheinender und matter Manufakturware verwendet wie z.B. Tasten von Schreib - oder Rechenmaschinen, Druckknöpfen, Lenkradverkleidungen von Autos, Messergriffe, Absätze von Schuhen, Lampenschirme, Uhrgläser, Teile von Schutzmasken, Federhalter, Regenschirmgriffe, Spielzeug usw.

Carl Thomas
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